Da gäbe es zuerst den Begriff Mobbing. Was meint man damit? Wenn Sie jetzt, sofort, etwas darüber lesen möchten, dann klicken Sie mit Ihrer Maus das rote Hyperwort "Mobbingbegriff" an. Sie landen dann sofort auf einem Text, der es Ihnen erklärt. Wenn Sie danach das Hyperwort "zurück" anklicken, dann kommen Sie wieder an diese Stelle, die Sie eben lesen. In einem anderen Text finden Sie dann eine offizielle Definition des Mobbingbegriffes. Illustrierende Fallbeschreibungen/Begriffe erleichtern Ihnen das Verständnis des Begriffes und geben Ihnen "lebendige" Eindrücke des Problemes.
Seit Anfang der 80er Jahre, als ich diesen Begriff münzte, sind rund um die Welt viele Mobbinguntersuchungen durchgeführt worden, die meisten allerdings in den skandinavischen Ländern. Sie können sich auf meiner Hompage über einige davon informieren. Im Literaturverzeichnis finden Sie dann weitere Quellenangaben. Diese Untersuchungen geben Ihnen Information über statistische Häufigkeiten von Mobbingvorfällen am Arbeitsplatz in verschiedenen Ländern.
Ein sehr wichtiges Kapitel ist das über die Gegenmaßnahmen. Hier erzähle ich Ihnen etwas über grundlegende Situationen, die man in einer Organisation anzustreben hat, um Mobbing vorzubeugen, es zu unterbinden oder Geschädigte zu rehabilitieren.
Leider gibt es sehr viele Erkrankungen durch Mobbing. Ich beschreibe Ihnen genau, was Sie höchstwahrscheinlich zu erwarten haben, wenn Sie betroffen sind. Diese Beschreibung hat auch das Ziel, Ihnen darzustellen, wie der weitere Verlauf der Krankheit aussehen wird, wenn Sie in dieser oder jener Form verschärftem Mobbing ausgesetzt sind, oder daß Ihnen diese oder jene Form des Bewältigungsverhaltens weiteren Schaden zufügt.
Selbstverständlich habe ich mich, zusammen mit Kollegen, dafür interessiert, ein Behandlungsprogramm zu entwickeln. In meiner Spezialklinik haben wir auch sehr große Erfolge mit der Rehabilitation gehabt. Leider gibt es diese Klinik nicht mehr, weil sie das schwedische Krankenkassensystem zu sehr störte. Der Fall der Klinik wird beschrieben, weil sich ähnliches in anderen Ländern abgespielt hat. Der eigentliche Grund dafür, daß ich diese Homepage eingerichtet habe, ist gerade der, daß ich über das Internet die Behandlungserfahrungen verbreiten kann, denn keine staatliche Behörde keines Staates kann diese Information im Internet verhindern. Außerdem hat es sich gezeigt, daß ich Sie durch meine Homepage in etwas ausbilden kann, was man in den USA als "self sciences" bezeichnet: Sie selbst sind der Gegenstand Ihrer eigenen wissenschaftlichen Bemühungen, Ihren Zustand mit meiner professionellen Supervision selbst zu studieren. Ich möchte Ihnen auch eine Art "Einkäuferkompetenz" vermitteln, damit Sie sich auf dem Markt der Ratgeber, Psychologen und Psychiater zurechtfinden. Denn auch für diese ist meine Homepage bestimmt. Nur bin ich auf die Idee gekommen, beiden Gruppen, den professionellen Helfern sowie den durch Mobbing Krankgewordenen, dieselbe Information zukommen zu lassen. Ich glaube auch im Krankenwesen an eine demokratisch gestaltete Transparenz der Informationen und der Behandlungen. Mit meiner Homepage als "Supervisor", davon bin ich überzeugt, weil ich es selbst geprüft habe, können Sie sich selbst aus Ihrer Situation herausarbeiten. Ihr Preis dafür kann in einigen Fällen der sein, daß Sie sich eine alternative Lebensweise erarbeiten müssen: Vollkommen verfahrene Berufssituationen können nur sehr, sehr selten zu dem Zustand zurückgeführt werden, der einmal, vor Jahren, bestand.
Damit sind wir bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben. Meine Homepage hat die Aufgabe, Ihnen behilflich zu sein, sich psychisch und sozial wieder zu stabilisieren. Ich schlage Ihnen verschiedene Verfahren vor, wie Sie Ihre "self science" betreiben und wie Sie die Anzahl Ihrer Ideen, wieder in ein Berufsleben einzusteigen (oder das jeweilige zu verbessern), umsetzen können. Sie können auch Informationen finden, was Sie von Ihrer Umwelt als Hilfestellung verlangen können, welche dieser Hilfestellungen von Wert sind, und wie Sie weiterkommen können, falls Ihnen diese Hilfestellungen verweigert werden oder falls diese aus anderen Gründen für Sie nicht erreichbar sind.
Ein Abschnitt meiner Homepage beschreibt die (statistisch gesehene) Lage des/der Betroffenen. Auch in diesem Abschnitt werden Fallbeispiele dargestellt. Wahrscheinlich finden Sie hier Beschreibungen, die Sie an Ihre eigene Lage erinnern oder die Ihrer eigenen Lage sogar sehr ähnlich sind. Ähnliche Beschreibungen finden Sie für die Mobbenden. In einem längeren Abschnitt berichte ich über meine (wissenschaftlich abgestützten) Ansichten über die Persönlichkeitstheorien, von denen man im Mobbingbereich kaum Erklärungen erwarten darf. Dagegen gibt es eine Reihe sozialpsychologischer Theorien, die abschnittweise Erklärungskraft haben: Die Attributionspsychologie erklärt sehr gut, warum man immer wieder das Opfer als den/die Schuldige/n darstellt. Die Stigmatisierungstheorie beschreibt den stereotypen Verlauf, wodurch ein Opfer sozial abgestempelt wird.
Sehr viel weiß man auch über die Arten von Machtstrukturen, die es erlauben, daß sich Mobbingverläufe festsetzen - oder für die geradezu Mobbingverläufe notwendig sind, damit sie erhalten bleiben können.
An dieses Thema schließt sich ein Bericht über Ausbildungsprogramme an. Hier werden auch, mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Organisationen, einige sehr gelungene Antimobbingabsprachen zwischen den Tarifparteien und Antimobbinggesetze einiger Staaten erörtert.
Daraus ergeben sich Beschreibungen von organisationsinternen Ausbildungen und deren Ziele. Diese Teile meiner Homepage richten sich aber eher an Personalabteilungen und dergleichen, denn als Betroffener kann man, meiner Erfahrung nach, nicht darauf warten, daß sich eine Organisation reformiert, damit man dann dort wieder einsteigen kann in Erwartung eines qualifizierten psychosozialen Arbeitsmilieus. Dagegen habe ich einen Abschnitt, der darstellt, wie man durch statistische Erhebungen den Grad der psychosozialen Qualität eines Arbeitsplatzes erforschen kann und wie man es anstellt, ihn zu verbessern.
Für Betroffene biete ich den Dienst einer Diagnosestellung und der Situationsanalyse an. Im Abschnitt Service/Materialverkauf finden Sie Anweisungen, wie man solche bei mir bestellen kann.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Rehabilitation. Nehmen Sie gern an meiner Internetkonferenz teil, die demnächst eingerichtet werden wird.